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Alle Veranstaltungen sind bis zum 06. Juli 2020 abgesagt! Unsere Online-Angebote (z.B. Webinare, EDUtalks etc.) finden jedoch wie gewohnt statt.

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Diese Maßnahme dient Ihrem und unserem Schutz! Selbstverständlich erhalten Sie vorab bezahlte Teilnahmebeiträge von uns zurück. Die Rückerstattung kann allerdings einige Zeit in Anspruch nehmen, dafür bitten wir um Verständnis. Sie brauchen sich in dieser Sache nicht mit uns in Verbindung setzen. Bleiben Sie gesund und behütet - Ihr Fachbereichsteam


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Philosophische Probleme der Menschenrechte

Philosophischer Studientag für die Bildungsarbeit

So einhellig die Menschenrechte weltweit beschworen werden, so groß sind die Differenzen darüber, was sie beinhalten und wie sie zu begründen sind. Die europäische Tradition begreift sie als Rechte des Individuums, die jedem Menschen unbedingt zukommen, und die an das bürgerliche, autonome Subjekt gebunden sind. Dagegen werden im kulturellen Kontext der islamischen Welt, Afrikas und Asiens Einwände erhoben. Dortige Philosophen halten die „westliche“ Menschenrechtskonzeption für gescheitert, weil sie weder für weltweite Gerechtigkeit und die Überwindung von Armut und Abhängigkeit sorgt, noch die westlichen Gesellschaften selbst humanisiert hat.

Der Studientag führt zunächst in die Geschichte der europäischen Menschenrechtsidee ein und geht dann kritischen Einwänden nach: Lassen sich Menschenrechte überhaupt so begründen, dass sie allgemein akzeptiert werden können? Sind Menschenbilder und Auffassungen von Rechten nicht immer kulturell geprägt und „Menschenrechte“ deshalb nicht relativ? Sind Menschenrechte nicht ein Etikettenschwindel, der nur die tatsächlichen Machtverhältnisse überdeckt oder gar rechtfertigt?

 

Datum und Uhrzeit

17.03.2020
10:00 - 16:00 Uhr

Veranstaltungsort

Das Offene Haus. Darmstadt

Rheinstraße 31

64283 Darmstadt

Teilnahmegebühr

45 €

Diese Veranstaltung kann nicht mehr gebucht werden oder liegt in der Vergangenheit.

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Zielgruppe

Pfarrer*Innen, Gemeindepädagog*Innen, Ehrenamtlich Mitarbeitende, Mitarbeitende in Erziehung und Bildung, Inhaber*Innen Fach- und Profilstellen