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„Das war total inspirierend für mich"...


Lydia Müller

war der Kommentar einer Teilnehmerin des Fachtags zur Rolle der feministischen Bildungsarbeit. Dieses Fazit verdankt sich nicht zuletzt des engagierten Vortrags der jungen Wiener Psychologin Lydia Müller, die eine aktuelle Studie der Universität Wien zur feministischen Bildungsarbeit vorstellte.

 

 

Leben und Lernen zwischen Wunsch und Wirklichkeit

 

ist der Titel dieser Forschungsarbeit. Im Zentrum der Studie stehen die Alltagspraktiken und Lebensentwürfe von Frauen – mit all ihren Widersprüchen, Brüchen, Illusionen und eigenwilligen Strategien.

 

Vertreterinnen der Frauenbildungsarbeit aus drei Landeskirchen (EKHN, EKKW und Evangelische Kirche der Pfalz) sowie der EKD diskutierten angeregt die aktuellen Herausforderungen einer Bildungsarbeit, die sich als feministisch versteht. Schnell zeigte sich, dass das Thema „Feminismus“ sowohl eigene biographische Erfahrungen als auch das professionelle Selbstverständnis der eigenen Bildungsarbeit und den politischen Anspruch berührt.

 

Am Ende dieses Fortbildungstages, den Dr. Christiane Wessels vom Fachbereich Erwachsenenbildung des Zentrums Bildung in Kooperation mit Karin Böhmer für den Verband der Evangelischen Frauen und Angelika Förg vom Evangelischen Frauenbegegnungszentrum Frankfurt durchführte, waren sich die Bildungsfachfrauen einig:

 

Feministische Bildungsarbeit ist nach wie vor der Ort, an dem Frauen ihre spezifischen Erfahrungen einbringen können und an dem sie Unterstützung im Umgang mit oftmals widersprüchlichen gesellschaftlichen Anforderungen finden. Ebenso bedeutsam ist aber die Erkenntnis:

 

Eine Bildungsarbeit, die Frauen und Männern gerecht werden will, braucht den geschlechterdifferenten Blick.

 

Daran wollen die kirchlichen Mitarbeiterinnen innerhalb ihrer Arbeitsbereiche im Handlungsfeld Bildung auch weiterhin arbeiten.

 

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