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Mehr interreligiöse Bildung jetzt!


Heike Wilsdorf Vorsitzende der DEAE

 

 

 

Gegen innerkirchliche Abschottungstendenzen

 

 

 

Der Pluralität der Gesellschaft ist seitens der Kirchen nicht mit Strategien der "Beheimatung" zu begegnen.

 

 

 

Dies betonte die Deutsche Evangelische Arbeitsgemein-

schaft für Erwachsenenbildung (DEAE) in einer Erklärung ihrer Mitgliederversammlung in der Evangelischen Akademie Arnoldshain.

 

 

Vielmehr sei ein doppelter Blick der Kirchen auf sich selbst notwendig:

 

Die Kirchen müssten zwischen der Reichweite der für sie verbindlichen Wahrheiten und den Anspruch auf Geltung für alle anderen unterscheiden.

 

Diese Sichtweise ermögliche den Kirchen, sich in zivilgesellschaftlicher Perspektive als partikulare Religionsgemeinschaft zu erkennen, die für das gute Zusammenleben in der gesellschaft Verantwortung übernehme.

 

 

Gleichzeitig forderte die Mitgliederversammlung mehr interreligiöse Bildung.

 

Es komme darauf an, erfolgreiche Modelle und Initiativen interreligiöser Bildung zu verbreitern und alles zu unterstützen, was dem Dialog zwischen den Religionen diene.

 

Die vollständige Erklärung (als pdf)



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