Leitfaden und Instrumente zur Bedarfserschließung
Und immer wieder stehen Bildungsverantwortliche vor der Frage, welche Angebote wollen wir zukünftig machen.
Erfahrungen, Einschätzungen und Bewertungen müssen zusammengebracht werden.
Welche Methoden und Instrumenten können die Daten ermittelt und transferieren?
Wie sind periodische Erhebungen und Veränderungen im Bildungsbereich zu erfassen?
Wie kann ein Leitfaden aussehen, der durch die Fülle der relevanten Erhebungen führen soll?
Eine erste Orientierung
In den Jahren 2005 und 2008 führte die Evangelische Erwachsenenbildung in der EKHN Seminartage zum Thema "Theologie- und Glaubenskurse in der Praxis?" für Theologinnen und Theologen durch.
Die vorliegende Praxishilfe nimmt Erfahrungen und Beiträge aus den Veranstaltungen auf, bietet einen exemplarischen, knappen und theologisch reflektierten Überblick über das vorhandene Kursangebot und vermittelt Anregungen für eine bedarfsgerechte Angebotsgestaltung.
Das in der Diskussion um Glaubenskurse eher ungewöhnliche Wort „Theologiekurs“ ist bewusst aufgenommen, da Kurse vorgestellt werden, die weniger eine Glaubenserweckung und Bekenntnisbildung anregen wollen, sondern eher zur theologischen Reflexion anstiften wollen und mehr das „Verstehen von Glaubensinhalten intendieren.
Der Tradition der Erwachsenenbildung entsprechend stehen dabei die eigene Mündigkeit auf dem Gebiet der Theologie und die Dialogfähigkeit im Mittelpunkt.
Das Fragezeichen im Titel der Veranstaltungen stand für all die offenen Fragen, die gerade angesichts der Flut von bereitstehenden Kursmodellen vor einer Umsetzung in der Praxis zu klären sind.
Bei einer solchen Klärung will das Heft behilflich sein und Denkanstöße bieten.